Glossar

Energieausweis-Begriffe verständlich erklärt

Von Verbrauchs- und Bedarfsausweis über die Effizienzklasse bis zur DIBt-Registriernummer: die wichtigsten Begriffe rund um den Energieausweis nach GEG 2024.

Bedarfsausweis

Energieausweis auf Basis einer technischen Berechnung des Gebäudes.

CO2-Emissionen

Der durch den Energieverbrauch verursachte Kohlendioxidausstoß des Gebäudes.

DIBt-Registriernummer

Pflicht-Registriernummer jedes Energieausweises beim DIBt.

Endenergie

Die Energiemenge, die dem Gebäude tatsächlich zugeführt wird (kWh/m²·a).

Energieausweis

Amtliches Dokument zur energetischen Bewertung eines Gebäudes nach GEG 2024.

Energieeffizienzklasse

Einstufung des Gebäudes auf einer Skala von A+ bis H nach GEG §86.

Energieträger

Die Energiequelle der Heizung, etwa Gas, Öl, Fernwärme oder Strom.

Erneuerbare Energien

Energie aus nachhaltigen Quellen wie Sonne, Umweltwärme oder Biomasse.

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das deutsche Gesetz, das die energetischen Anforderungen an Gebäude regelt.

Gebäudehülle

Alle Bauteile, die beheizte von unbeheizten Bereichen trennen.

Heizkostenabrechnung

Jährliche Abrechnung des Verbrauchs, Datenbasis des Verbrauchsausweises.

Heizlast

Die Wärmeleistung, die ein Gebäude bei Auslegungstemperatur benötigt.

Lüftungsanlage

Anlage für kontrollierten Luftaustausch, oft mit Wärmerückgewinnung.

Modernisierungsempfehlungen

Hinweise im Energieausweis auf sinnvolle energetische Verbesserungen.

Nichtwohngebäude

Gebäude für gewerbliche oder öffentliche Nutzung, etwa Büros, Läden oder Hallen.

Photovoltaik

Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht über Solarmodule.

Primärenergie

Energiebedarf inklusive vorgelagerter Verluste bei Gewinnung und Transport.

Primärenergiefaktor

Faktor, der Endenergie in Primärenergie umrechnet.

Referenzgebäude

Fiktives Vergleichsgebäude für die gesetzlichen Effizienzanforderungen.

Sanierungsfahrplan (iSFP)

Individueller Stufenplan für die energetische Sanierung eines Gebäudes.

Solarthermie

Nutzung der Sonnenwärme für Warmwasser und Heizungsunterstützung.

Transmissionswärmeverlust

Wärmeverlust über die Gebäudehülle, bezogen auf die Hüllfläche.

U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)

Maß dafür, wie viel Wärme ein Bauteil durchlässt, in W/(m²·K).

Verbrauchsausweis

Energieausweis auf Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs der letzten Jahre.

Wärmebrücke

Bereich der Gebäudehülle mit erhöhtem Wärmeverlust.

Wärmedämmung

Maßnahmen, die den Wärmeverlust eines Gebäudes verringern.

Wärmepumpe

Heizsystem, das Umweltwärme mithilfe von Strom nutzbar macht.

Wohngebäude

Gebäude, das überwiegend dem Wohnen dient, etwa Ein- und Mehrfamilienhäuser.