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16. Juni 2026 RatgeberVerbrauchsausweis

Welche Daten brauche ich für den Verbrauchsausweis? Die Checkliste

Checkliste für den Verbrauchsausweis: Heizkostenabrechnungen, Adresse, Baujahr, Wohnfläche, Heizungsart und Leerstände. So bereiten Sie alle Daten für den Energieausweis online vor.


Der Verbrauchsausweis basiert auf realen Verbräuchen

Der Verbrauchsausweis ist eine von zwei Varianten des Energieausweises nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Er beruht nicht auf einer technischen Berechnung der Bausubstanz, sondern auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der vergangenen Jahre. Genau deshalb ist die Datengrundlage so wichtig: Je vollständiger Ihre Unterlagen, desto schneller und korrekter entsteht das Dokument.

Die gute Nachricht vorweg: Die meisten Angaben finden Sie in Unterlagen, die Sie ohnehin zu Hause haben. Was genau benötigt wird, zeigt die folgende Checkliste.

Die Checkliste auf einen Blick

  • Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre: Sie sind das Herzstück des Verbrauchsausweises. Aus ihnen ergeben sich die verbrauchten Energiemengen.
  • Adresse des Gebäudes: Straße, Hausnummer und vor allem die Postleitzahl.
  • Baujahr des Gebäudes: bei wesentlichen Sanierungen gegebenenfalls auch das Jahr der energetischen Modernisierung.
  • Wohnfläche oder Gebäudenutzfläche: in Quadratmetern.
  • Heizungsart und Energieträger: zum Beispiel Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe oder Pellets.
  • Leerstände: Zeiten, in denen Wohnungen nicht genutzt wurden, da diese rechnerisch berücksichtigt werden.
Tipp: Legen Sie sich die drei Abrechnungen nebeneinander. So sehen Sie auf einen Blick, ob ein Jahr fehlt oder Werte unplausibel wirken.

Wo Sie die einzelnen Daten finden

Die Heizkostenabrechnungen erhalten Sie als Eigentümer in der Regel jährlich, bei Mietobjekten über die Hausverwaltung oder den Abrechnungsdienstleister. Wichtig ist eine durchgehende Reihe über drei aufeinanderfolgende Abrechnungszeiträume.

Das Baujahr steht im Kaufvertrag, in der Bauakte oder lässt sich beim Bauamt erfragen. Die Wohnfläche finden Sie im Kaufvertrag, in der Wohnflächenberechnung oder im Mietvertrag. Die Heizungsart entnehmen Sie der Heizkostenabrechnung oder der Anlage selbst.

Falls einzelne Werte fehlen: Bei Eigentümergemeinschaften hilft oft die Verwaltung weiter, bei Mietobjekten die Vermieterseite. Begriffe, die Ihnen in den Unterlagen begegnen, erklären wir im Glossar.

Was passiert bei Leerständen?

Stand eine Wohnung über einen längeren Zeitraum leer, war der Verbrauch dort niedriger als im Normalbetrieb. Damit der Kennwert nicht verfälscht wird, werden solche Leerstandszeiten gesondert berücksichtigt. Notieren Sie deshalb, welche Einheiten in welchen Zeiträumen nicht genutzt wurden. Das ist besonders bei Mehrfamilienhäusern relevant.

Der Online-Assistent führt Sie Schritt für Schritt

Sie müssen die Daten nicht auf einmal parat haben. Unser Online-Assistent fragt jeden Punkt nacheinander und verständlich ab und erklärt direkt, was an welcher Stelle gemeint ist. So füllen Sie nur Felder aus, die wirklich gebraucht werden, und sehen jederzeit, wie weit Sie sind.

Wenn Ihre Unterlagen bereitliegen, dauert die Eingabe meist nur wenige Minuten. Danach übernehmen wir die Berechnung, die Erstellung des PDF und die amtliche Registrierung.

Jetzt vorbereitet starten

Haben Sie die Punkte der Checkliste beisammen? Dann können Sie Ihren Verbrauchsausweis direkt online erstellen, zum Festpreis ab 79,90 Euro, amtlich beim DIBt registriert und zehn Jahre gültig, ganz ohne Vor-Ort-Termin. Wie wir die fachliche Qualität sicherstellen, lesen Sie auf der Seite Qualität. Offene Punkte beantwortet unsere Übersicht der häufigen Fragen.

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